er der

Veröffentlicht am 29. April 2012 von Michael Wäser in Fremdsprache
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n-tv.de, 28.04.2012
“Piraten beziehen Position zu Nazis

[...] „Für Proteste unter den Teilnehmern sorgte der Pirat Dietmar Moews, der sich um das Amt des Parteichefs bewarb. Als er der wegen seiner Kritik am “Weltjudentum” umstrittene Moews das Podium betrat, wurden Buhrufe laut, hunderte Teilnehmer verließen aus Protest den Saal. Auf die traditionelle Befragung des Kandidaten verzichteten die Piraten als Zeichen der Ablehnung.“ [...]

Eine Pressemeldung. Man hat von den Problemen der Piratenpartei mit rechtsradikalen Mitgliedern gehört und mit Mitgliedern, die sich antisemitisch, Holocaust-relativierend äußern. Aha. Da ist also wieder so einer und will sogar Vorsitzender werden. Wird aber abgebügelt von den Teilnehmern, alles OK. Das ist der Eindruck, den der Text hinterlässt. Und da ist der kleine Stolperstein, ein Fehler, „er der“, steht da, wo nur „der“ stehen sollte.

Aber so, wie es da steht, so, wie es den Eindruck macht, so ist es nicht. Zufällig kenne ich Dietmar Moews, flüchtig, persönlich, und ab und zu schaue ich in seinen politischenVideoblog „Lichtgeschwindigkeit“ auf youtube. Daher beunruhigen mich die unweigerlich durch den Raum schwirrenden Etiketten wie „Antisemit“, „Rechtsaußen“, „Holocaustleugner“ im Zusammenhang mit Moews und ich schaue genauer hin. Auf stern.de ist zu lesen: Den Rest des Beitrags lesen »

Tötung an meiner guten Laune

Veröffentlicht am 17. April 2012 von Michael Wäser in Fremdsprache
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BerlinerZeitung.de, 17. April 2012

“Berlin
Der Angeklagte hat vor dem Landgericht Berlin die Tötung an seinem Kollegen eingeräumt.”

Als ich heute Morgen erwachte, habe ich als Erstes die Öffnung an meinen Augen vollzogen. Wie immer war dies ein sehr schwieriges Unterfangen, ungeheuer kompliziert und sehr schwer zu beschreiben. Der Erlangung an meinem Bewusstsein, welches aus dem Schlaf – in den Wachzustand versetzt werden musste, folgte die initiale Denkung an den Tagesbeginn, die unter Verdrängung noch vorhandener Reste an Traummaterial erfolgreich zur Ausführung gebracht werden konnte. Zu den Inhalten, unter deren Zuhilfenehmung ich am Wachzustand Fuß zu fassen vermochte, gehörte die Handhabung an meiner Kaffeemaschine, welche ich zur Zubereitung an einer schmackhaften Tasse Kaffee mich entschloss und bildlich vorzustellen in Angriff nahm.  Den Rest des Beitrags lesen »

Weiße Sorgen wegen China

Veröffentlicht am 1. April 2012 von Leovinus in Fremdsprache
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Liebe Onlineredakteure der „Zeit“,

ja, wir haben es alle nicht leicht. Manchmal kann man nicht mal Schwarz von Weiß unterscheiden. Dann weiß man einfach nicht weiter und bittet am Wochenende den Busfahrer, der einem bis zur Redaktion geholfen hat, schnell einen Artikel über aktuelle Vorgänge in China zu schreiben. Womit ich nichts gegen Busfahrer gesagt haben will. Sie haben einen verantwortungsvollen und schweren Job, müssen sich jedoch selten um solche Kleinigkeiten wie Stil, Rechtschreibung oder Grammatik kümmern. Der Berliner Busfahrer kennt Sprache vor allem in Form von „Die Tür freimachen!“ Ob dazu ein Hamburger Äquivalent existiert, vermag ich nicht zu sagen. Als Ersatz haben die Hamburger Sie, die „Zeit-Online“-Redakteure und Ihre Vertreter. Den Rest des Beitrags lesen »

Hungarian Opposition Group Harassed by Tax Authority

Veröffentlicht am 4. März 2012 von Michael Wäser in Off Topic
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Reblogged from The Contrarian Hungarian:

Click to visit the original post

The freedom to peacefully assemble remains a constitutional right in Hungary. The protection from being harassed when engaged in such activity: not so much, at least not in the current government’s practice.

The National Tax and Customs Administration of Hungary has started an investigation into the finances of two lead organizers of Hungary’s biggest opposition group.

Weiterlesen… 888 more words

Ein Mitgliedsstaat der EU driftet mehr und mehr in eine Diktatur, Medien werden systematisch gleichgeschaltet, ein beispielloser Vorgang. Aus diesem Grund übernehme ich diesen Blog-Beitrag als Anregung, das Thema aufmerksam zu verfolgen und die Opposition zu unterstützen.

Limousinen aus Berlin

Veröffentlicht am 8. Februar 2012 von Michael Wäser in Fremdsprache
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Liebör Arald,

Vielleicht du ast disch gefragt warum isch disch sitzen gelassen mit deine blöde bière. Alors, isch abe gefunden was besseres, tout simplement. Jemand wie du kann sisch das nischt vorstellen, aber ein schöne Frau immer nur mit dem gleische Bier zu langweilen ist – langweilisch. So isch abe neuer Freunde gefundön. Isch arbaite jetzt bei die Berliner Zeitung, rate mal, wo! A Berlin! Isch schreibe des articles über das Tecnique zum Beispiel. Du ast doch dein doof Auto immer sooo geliebt, und dabei war das nur ein langweilige Passat! Genauso langweilig wie du, mon ami.  Den Rest des Beitrags lesen »

2012 – DAS ENDE: Es hat begonnen

Veröffentlicht am 29. Januar 2012 von Michael Wäser in Fremdsprache
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Es geht weiter

Es geht weiter, von wegen "Wenn Sie wollen". Nette Umschreibung für die Endzeithysterie.

n-tv.de, 29.01.2012
Chaos nach der Airline-Pleite
Spanair lässt Passagiere hängen

Vielleicht ist dies der letzte Blogeintrag. Die Prophezeiungen, ich gebe es zu, ich habe mich auch darüber lustig gemacht: 2012, der Weltuntergang! Huha, was für ein Quatsch! Seit heute Nachmittag lache ich nicht mehr. Ich habe die Zeichen gesehen. Es hat begonnen. Die Ordnung löst sich auf, blanke Anarchie, Chaos und Panik beginnen sich auszubreiten, das ist jetzt nicht mehr zu leugnen. Die Schlagzeile auf n-tv.de, welche die Zeitenwende unmissverständlich ankündigt, lautet: „Chaos nach der Airline-Pleite – Spanair lässt Passagiere hängen“. Man mag ja südeuropäische Fluggesellschaften so chaotisch und unzuverlässig finden, wie man will, aber dass sich in einem Tourismusunternehmen der blanke, brutale Terror den Weg frei bricht, kann man nicht mehr nur mit dem iberischen Temperament erklären. Den Rest des Beitrags lesen »

Das anlasslose Kettensägenmassaker

Veröffentlicht am 27. Dezember 2011 von Michael Wäser in Fremdsprache
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Danke, dass Sie so spontan noch einen Termin einschieben konnten, es ist wirklich … dringend, ich bin verstört, ich … seit heute Morgen … OK, also … ich … sage also, was mir so durch den Kopf geht? Alles, was eben so kommt … klar. Alles klar … frei assoziieren … wie immer. Also einfach … alles klar … Aber ich fange mit heute Morgen an. Heute Morgen habe ich … das geht mir den ganzen Tag durch den Kopf, seit heute Morgen, ich werde es nicht los … also, ich habe SpiegelOnline angeguckt, mal die wichtigsten Schlagzeilen von Weihnachten überflogen, was so passiert ist. Und da kam wieder dieser … Schmerz. Ja, ein Schmerz, es hat sehr, sehr weh getan. Vielleicht, weil die Weihnachtstage dazwischen lagen, etwas Abstand, keine ausführliche Zeitungslektüre, Entwöhnung, nun also wieder Schlagzeilen. Aber soweit ja nichts  … grundsätzlich Außergewöhnliches … aber dann, dann hat es mich wirklich erwischt, und seitdem habe ich sie wieder, diese Angst. Die Angst vor dem nächsten Schmerz.   Den Rest des Beitrags lesen »

Zweiundvierzig

Veröffentlicht am 16. Dezember 2011 von Leovinus in Fremdsprache
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Ein gutes Interview zu führen ist eine hohe Kunst. Einerseits muss man sich dümmer stellen als man ist, andererseits auch nicht so dumm, dass es dem Leser auffällt oder den Interviewpartner unterfordert. Oft gelingt dies den „Spiegel“-Journalisten recht gut. Im schlimmsten Falle geht dem Leser das aufdringlich Investigative auf den Keks, wie kürzlich, als sie den „Zeit“-Chefredakteur befragten und dabei so tun mussten, als hätten sie keine Ahnung, wie ein Journalist arbeitet.

Die ganze Spannbreite des Problems aber tat sich in der Ausgabe Nr. 50 auf.

Der „Spiegel“ befragte den Hirnforscher Michael Gazzaniga zu dessen These, dass in unser aller Hirnen „Geschichtenerzähler“ säßen, die uns jeweils die objektive Wirklichkeit zurecht bögen, so dass sich daraus für uns ein schlüssiges Bild ergäbe.

Das Gespräch gipfelte in der Frage: „Wir bauen uns also die Realität nach unserem eigenen Geschmack zusammen. Sind folglich Religionen oder Philosophien auch nur Tricks, eine verständliche Welt zu erschaffen?“    Den Rest des Beitrags lesen »

WIR brauchen Hilfe, nicht die Wissenschaftler!

Veröffentlicht am 4. Dezember 2011 von Michael Wäser in Fremdsprache
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n-tv.de, Samstag, 03. Dezember 2011
Knochemark im Fossil gefunden
Mammut-Klon bald denkbar?
„Elefanten sind die nächsten noch lebenden Verwandten des vor 10.000 Jahren ausgestorbenen Mammuts und sollen beim Klonen der Tierart helfen. Wie Kyodo unter Berufung auf die Wissenschaftler weiter berichtete, soll der Kern einer Zelle eines Elefanten mit dem aus dem Mammut-Knochenmark ersetzt werden.“

„Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieses Blogs,

ich wende mich an Sie, und dafür möchte ich mich gleich zu Beginn entschuldigen, obwohl meinesgleichen sich im Allgemeinen gegenüber Ihnen und Ihresgleichen eher, sagen wir einmal, zurückhaltend gibt in Bezug auf die direkte Ansprache aus unserer in Ihre Richtung. Da wir aus Gründen, die ich hier nicht darlegen möchte, vor langer Zeit übereingekommen sind, nicht verbal oder schriftlich mit Ihresgleichen zu kommunizieren, stellt dieses Schreiben in der Tat ein außergewöhnliches, gar unerhörtes Überschreiten dieser Grenze dar. Aber es sind außergewöhnliche Umstände eingetreten, die ein solches Handeln rechtfertigen, ja unumgänglich machen. Dabei fällt mir ein, dass ich mich ja unhöflicherweise noch gar nicht vorgestellt habe: Ich heiße Cloë und bin eine indische Elefantenkuh aus der Nähe von Bangalore. Den Rest des Beitrags lesen »

Vorsicht, Angeberin!

Veröffentlicht am 2. Dezember 2011 von Leovinus in Fremdsprache
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Es gab einmal eine Zeit, da fand ich den Tagesspiegel richtig toll. Bis mir vor zehn Jahren innerhalb von einer Woche täglich ein Druckfehler direkt ins Auge sprang und in der dazugehörenden Samstagsausgabe ein und derselbe zweispaltige Artikel auf zwei gegenüberliegenden Seiten abgedruckt war. Seitdem weiß ich, dass die Invasoren dort ihren ersten großen Coup gelandet hatten.

So ist es kein Wunder, dass mir auf der Suche nach Sprachschludereien ein kleiner, etwas überflüssiger Artikel in deren Online-Angebot am 29.11.2011 auffiel:

„Festnahme einer angeblich 14-Jährigen“

„Ein aufmerksamer Mieter hat am Montag eine Wohnungseinbrecherin in Mitte erwischt. Gegen 18 Uhr ging der 35-jährige Mieter in das Wohnhaus (…) und wunderte sich über drei fremde Frauen die ihm mit gefüllten Taschen im Treppenhaus entgegenkamen ….“

Abgesehen vom fehlenden Komma, bis dahin nur ein kleines bisschen bescheuert.    Den Rest des Beitrags lesen »