Adagio for Mona Mu

Kurzgeschichte von Michael Wäser (Coverversion in Anlehnung an „Mona Mu“ von Frank Georg Schlosser, anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Offenen Lesebühne So noch nie)

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Hallo? Ich glaub ich spinne! Echt jetzt? Haaalooo! Nee! Das gibt‘s doch nicht – Halloooo, hallööchen! Nicht zu fassen! Könntest du vielleicht mal kurz aus deinem Selbstmitleids-Panik-Flash aussteigen und dich für ein Momentchen der Wirklichkeit zuwenden – mir zuwenden, zum Beispiel? Hä? Arschloch?!? Hey! Ich bin‘s immerhin, der blutend auf deinem Küchenboden rumliegt! Berechtigt mich das nicht zu einer geringfügig höheren Aufmerksamkeit deinerseits als deine kaputte Besteckschublade? Oder die Zimmerdecke, die du seit Minuten anstarrst? Nein? Nicht? Oder die saublöde Pistole, die du dazwischen immer wieder anguckst als wär‘ sie gerade erst aus einem anderen Universum in deiner Hand aufgetaucht, und zwar jedes Mal von Neuem? Was ist daran verdammt nochmal so spannend? Ich liege ein paar Schritte neben dir, Kumpel! Ich blute!  Weiterlesen

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